Die Bedeutung von China als Wirtschaftsmacht wächst unaufhörlich weiter, auch für die Schweiz. Stellt sich die Frage, ob auch die chinesische Sprache an Einfluss gewinnen wird.
China ist für die Schweiz eines der wichtigsten Export- und Import-Länder weltweit. Und der Handel mit dem Reich der Mitte nimmt auch weiterhin stetig zu. Muss man jetzt beginnen chinesisch zu lernen?
Kulturelle und sprachliche Barrieren
Gerade in der Geschäftswelt können kulturelle und sprachliche Barrieren zu Missverständnissen führen. Erfolgreich geschäften kann jedoch nur, wer sich auch versteht. Selbstverständlich ist Englisch weiterhin die Business-Sprache Nummer 1, doch zeugt es von Respekt und Interesse, wenn man mindestens einige Brocken der Sprache des Geschäftspartners beherrscht und auch über Sitten und Gebräuche etwas Bescheid weiss. So lassen sich auch Fettnäpfchen besser erkennen und umgehen.
In den USA lernen bereits Kinder Chinesisch
In den USA zeichnet sich bereits heute der Trend ab, dass Chinesisch in Zukunft einen wichtigen Platz einnimmt, denn dort schicken Eltern ihre Kinder bereits in jungen Jahren in den Sprachunterricht. Bei uns ist es freilich noch nicht soweit, doch steigt auch bei uns das Bewusstsein, dass wer International arbeitet, sein Gegenüber auch etwas kennen sollte. Ein Sprachaufenthalt in Peking, Shanghai oder Qingdao schlägt dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Man lernt die Sprache und gleichzeitig auch die Kultur kennen.
Nicht zu grosse Erwartungen haben
Wer jedoch etwas besser Chinesisch lernen möchte, muss dafür genug Zeit einplanen. Denn nicht nur die Schreibweise der Zeichen ist speziell, auch dass die Betonung einzelner Wörter in der chinesischen Sprache eine wichtige Rolle einnimmt (je nach Betonung kann ein Wort verschiedene Bedeutungen haben). Nach ungefähr 4 Wochen kann man erste rudimentäre Sätze formulieren. Nach etwa 12 Wochen bereits einfache Gespräche führen.
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